Eine Rakete wird in den Orbit geschossen. Zu sehen ist sie aus der Froschperspektive

Copernicus Sentinel-3C erfolgreich gestartet

Der neue EU-Satellit liefert wichtige Erdbeobachtungsdaten – auch für Anwendungen in der Landwirtschaft.

Die Europäische Union hat mit Copernicus Sentinel-3C den neuesten Satelliten ihres Erdbeobachtungsprogramms Copernicus ins All gebracht. Der Start erfolgte am 15. September 2026 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, an Bord einer Vega-C-Rakete.

Sentinel-3C ergänzt die bereits im Einsatz befindlichen Satelliten Sentinel-3A und Sentinel-3B. Gemeinsam beobachten sie die Ozeane, Landflächen, Eisgebiete und die Atmosphäre und liefern wichtige Daten für die Umwelt- und Klimabeobachtung sowie für Meeres- und Wettervorhersagen.

Vielfältige Daten für die Erdbeobachtung

Sentinel-3 erfasst unter anderem Meerestemperatur, Meeresspiegel und Wasserfarbe sowie Temperaturen an Land. Darüber hinaus liefern die Satelliten Daten zur Beobachtung von Dürren, Waldbränden, Vegetation, Gewässern und Ökosystemen.

Die frei und offen verfügbaren Copernicus-Daten bieten damit eine wichtige Grundlage für Forschung, öffentliche Anwendungen und innovative Geschäftsmodelle.

Relevanz für die Landwirtschaft

Auch für die Landwirtschaft sind die Daten von großem Interesse. Informationen zu Vegetationsentwicklung, Trockenheit, Landoberflächentemperaturen und Wasserverfügbarkeit können dazu beitragen, landwirtschaftliche Flächen besser zu überwachen und Bewirtschaftungsentscheidungen datenbasiert zu unterstützen.

Mit Sentinel-3C stärkt die EU damit ihre Fähigkeiten zur kontinuierlichen Beobachtung unseres Planeten und schafft zugleich neue Möglichkeiten für Erdbeobachtungsanwendungen in der Landwirtschaft und anderen Branchen.

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