Mit 39 Flügen ist die Discovery das am häufigsten eingesetzte Weltraumfahrzeug. Am 24. Februar 2011 um 22:53 Uhr startet das Shuttle nach 27 Dienstjahren zum letzten Mal. Die Discovery ist mit 238,5 Millionen Kilometern die am weitesten gereiste Raumfähre der NASA-Shuttleflotte. Siehe auch 30. August 1984.
Raumfahrtereignisse
Date of the Day
24. Februar 2011
Discovery ist nach 27 Dienstjahren zum letzten Mal auf dem Weg ins All
25. Februar 2020
Erstmalig erfolgreicher Andockprozess zweier kommerzieller Satelliten
Mit der Mission des MEV-1 (Mission Extension Vehicle - missionsverlängerndes Gefährt) gelingt erstmalig ein Andockmanöver an einen Satelliten mit einem unbemannten On-Orbit-Servicing-System (OOS) und dem Ziel die Nutzungsdauer des Zielobjektes zu verlängern. Während bemannte OOS-Missionen zwangsläufig zum Standard in der bemannten Raumfahrt gehören, sind die meisten unbemannten bislang noch auf dem theoretisch-experimentellem Level. Das einzige bereits einsatzreife System ist das MEV-1 von Northrop Grumman.
26. Februar 1948
Gründung der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.
Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. ist eine der führenden deutschen Institutionen im Bereich der Grundlagenforschung. Am 26. Februar 1948 wird die Max-Planck-Gesellschaft im Kameradschaftshaus der Aerodynamischen Versuchsanstalt in Göttingen ‒ heute Teil des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ‒ gegründet.
27. Februar 2004
Das „Matroschka“-Experiment geht weiter
Die „Phantompuppe Matroschka“ ist einem Menschen nachgebildet – sie hat einen Kopf und einen Oberkörper, dessen Größe, Form, Position und Masse einem menschlichen Körper ähnelt. Um die Schutzwirkung eines Raumanzugs zu simulieren, steckt die Puppe in einem Behälter aus Kohlefaser und verstärktem Kunststoff.
Die Matroschka Puppe ist am 27. Februar 2004 an der Außenwand der ISS montiert worden. Ziel des Experiments ist es, herauszufinden, welcher Strahlendosis die Astronauten bei Weltraumausstiegen ausgesetzt sind. Denn nur wenn die Strahlendosen bekannt sind, die auf empfindliche Organe der Astronauten einwirken, lassen sich die Risiken kosmischer Strahlung einschätzen. Diese sind bisher immer noch nicht genau bekannt. Die Ergebnisse des Experiments könnten daher helfen, Gegenmaßnahmen zu entwickeln, um die Astronauten vor den Auswirkungen der kosmischen Strahlung zu schützen.
Entwickelt hat das Experiment das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA.
28. Februar 1959
Start des ersten Spionagesatelliten des Discoverer-Programms
Mit dem ersten Start einer Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien wird der Spionagesatellit Discoverer 1 in eine Erdumlaufbahn gebracht. Discoverer ist ein Deckname für das Corona-Programm der Vereinigten Staaten. Ob die Mission erfolgreich gewesen ist, ist bis heute nicht bekannt.