Date of the Day

Vom Mars-Maulwurf bis Sputnik -
Wissenswertes aus der Raumfahrt

19. Januar 2006

Start der NASA-Raumsonde „New Horizons”

„New Horizons“ ist eine Raumsonde der NASA, die im Rahmen des New-Frontiers-Programmes am 19. Januar 2006 startet, um das Pluto-System und den Kuipergürtel zu erforschen. Am 14. Juli 2015 erreicht New Horizon als erste Raumsonde den Zwergplaneten Pluto.

20. Januar 1930

Geburtstag von Edwin Eugene „Buzz“ Aldrin Jr., dem zweiten Mann auf dem Mond

Buzz Aldrin ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut. Aldrin betritt im Rahmen der Apollo-11-Mission kurz nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond. 

21. Januar 2019

Totale Mondfinsternis für 63 Minuten

Am 21. Januar 2019 ereignet sich ab 03.35 Uhr MEZ eine totale Mondfinsternis. Dabei hält sich der Mond für 63 Minuten ganz im Kernschatten der Erde auf.

Der Mond befindet sich zu dieser Zeit mit rund 357.000 km Distanz in Erdnähe.

22. Januar 1992

Ulf Merbold ist zum zweiten Mal auf dem Weg ins All

Ulf Merbold startet zu seinem zweiten Raumflug mit der STS-42-Mission. In der Nutzlastbucht mit dabei: das Mikrogravitations-Laboratorium-1 mit Experimenten zur Erforschung der komplexen Effekte der Schwerelosigkeit auf lebende Organismen und andere Materialien.

23. Januar 2008

„SpaceShipTwo“ in New York erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt

SpaceShipTwo ist der Nachfolger des Typs SpaceShipOne, des ersten rein privat finanzierten Raumfahrzeugs. Das Raumflugzeug kann suborbitale Raumflüge durchführen und soll für den Weltraumtourismus genutzt werden.

Im Oktober 2014 stürzt der erste Prototyp bei einem Testflug ab und wird zerstört, wobei einer der beiden Piloten stirbt. Im Februar 2016 wird das zweite Gerät offiziell vorgestellt. Am 13. Dezember 2018 überschreitet die VSS Unity erstmals die Höhe von 50 Meilen (etwa 80 km), die in der militärischen und privaten US-Raumfahrt als Grenze zum Weltall gilt.

24. Januar 1986

„Voyager 2“: erster Vorbeiflug am Uranus

Die Raumsonde „Voyager 2“ passiert den Uranus in einem Abstand von etwa 81.500 km und entdeckt dabei zwei weitere Ringe des Planeten sowie neben den fünf bis dahin bekannten Uranusmonden zehn weitere, kleinere Monde.

25. Januar 1995

Der norwegische Raketenzwischenfall

Der norwegische Raketenzwischenfall, auch bekannt als Black Brant Scare, ereignet sich am 25. Januar 1995, als ein Team aus norwegischen und US-amerikanischen Wissenschaftlern eine vierstufige Black-Brant-XII-Forschungsrakete von der Forschungsbasis auf der Insel Andøya an der nordwestlichen Küste Norwegens startet. Die Rakete, die wissenschaftliche Geräte zum Studium der Aurora Borealis über Spitzbergen mitführte, fliegt dabei in einer hohen nördlichen Bahn vom US-Bundesstaat North Dakota bis zur russischen Hauptstadt Moskau.

Während des im Voraus Russland bekannt gemachten Fluges erreicht die Rakete schließlich eine Höhe von 1.453 km, ähnlich einer U-Boot-gestützten US-Navy-Tridentrakete. Dies führt dazu, dass die nicht über den Forschungsflug informierte russische Radartechniker die russischen Nuklearstreitkräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzen, da sie einen nuklearen Höhenangriff befürchten, der das russische Radar blenden könnte. Dieses Ereignis löst einen vollen Alarm aus, der durch die militärische Kommandokette bis zu Präsident Boris Jelzin weitergeleitet wird.

26. Januar 1978

Start des International Ultraviolet Explorer Weltraumteleskops als Vorgänger von Hubble

Das International Ultraviolet Explorer (IUE) ist ein Weltraumteleskop für astronomische Beobachtungen im ultravioletten Bereich. Anstatt der ursprünglich geplanten drei bis fünf Jahre ist das IUE bis zum 30.09.1996 in Betrieb und gilt somit als eines der erfolgreichsten und effektivsten Weltraumteleskope. Das Gemeinschaftsprojekt der NASA, der ESA und des britischen SERC ist als Ultraviolettobservatorium der direkte Vorgänger des Hubble-Weltraumteleskops. 

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