John Glenn (geb. 1921) nimmt mit 77 Jahren als ältester Astronaut an der Discovery-Mission STS-95 teil.
Raumfahrtereignisse
Date of the Day
29. Oktober 1998
Ältester Astronaut im All
30. Oktober 2020
Sicherheit im Weltraum – Luftwaffe und DLR unterzeichnen Kooperationsvertrag
Am 30. Oktober wird das Kooperationsabkommen zwischen dem Kommando Luftwaffe und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. unterzeichnet.
Die Luftwaffe hängt wie kaum eine andere Teilstreitkraft von Hochtechnologie ab. Das Beherrschen der Dimension Luft- und Weltraum stellt höchste Ansprüche an Mensch und Material. Die Luftwaffe erhält mit dem Kooperationsvertrag die Möglichkeit auf die einzigartige Forschungskompetenz der zahlreichen international anerkannten und hochspezialisierten Forschungsinstitute zurückzugreifen. Das Spektrum reicht dabei von hochkomplexen Simulationen im Bereich des Luft- und Weltraums bis hin zu zukunftsweisenden Assistenzsystemen.
31. Oktober 2000
Erste permanente Besatzung der ISS startet ins All
Am 31. Oktober 2000 startet mit dem Astronauten William Michael Shepherd (NASA/USA) und den Kosmonauten Juri Pawlowitsch Gidsenko und Sergei Konstantinowitsch Krikalev (beide Russland) die erste Langzeitcrew – die Expedition 1 – zur Internationalen Raumstation ISS.
01. November 1982
Veröffentlichung der Single „Major Tom“ von Peter Schilling
02. November 2000
ISS ist nun dauerhaft von Raumfahrerinnen und Raumfahrern bewohnt – erste Langzeitcrew zieht auf ISS
Die ISS wird gemeinsam von den Weltraumagenturen der USA, Russlands, Kanadas, Japans und der Europäischen Weltraumagentur (ESA) betrieben und finanziert.
140 Tage, 23 Stunden und 38 Minuten dauert der erste Langzeit-Aufenthalt von Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS. Er beginnt am 02. November 2000, als die beiden Russen Juri Gidsenko und Sergej Krikaljow sowie der US-Amerikaner William Sheperd die Station erreichen. Seitdem folgten viele multinationale Teams. Unter den ISS-Raumfahrern aus 21 Nationen sind bislang auch drei Deutsche: Thomas Reiter, Hans Schlegel und Alexander Gerst.
03. November 1957
Erstes Lebewesen in einer Erdumlaufbahn: der Hund Laika
Nach „Sputnik I" folgt der Start von „Sputnik II". An Bord des Satelliten befindet sich die Polarhündin Laika als erstes Säugetier in der Erdumlaufbahn. „Sputnik II“ verfügt über kein Wiedereintrittssystem - Laika kann nicht zur Erde zurückkehren.
04. November 2022
Erste „Hessen in Space“-Konferenz
Die erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Vernetzung. Gemeinsam mit ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst, dem hessischen Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und dem EUMETSAT-Programmdirektor Cristian Bank diskutiert Ministerpräsident Boris Rhein auf der Konferenz über die Potenziale der Branche.
05. November 1971
Schwerer Anfang für Europa in der Welt der Raumfahrt – ein erstes Scheitern
Vor 40 Jahren ist Europa noch in einer Lernphase. Das zeigt sich insbesondere daran, dass es zwei zwischenstaatliche europäische Organisationen für die Entwicklung und den Bau wissenschaftlicher Satelliten (ESRO) sowie die Entwicklung eigener Trägerraketen (ELDO) gibt.
ELDO bereitet jedoch Sorgen. Sie errichtet Europas ersten Weltraumbahnhof in der australischen Wüste bei Woomera (Südaustralien) und beginnt 1964 mit der Entwicklung einer eigenen Trägerrakete, die bald den Namen Europa 1 erhält. Die Trägerrakete Europa I explodiert jedoch und es gibt mehrere Fehlstarts. Die Hoffnungen ruhen jetzt auf der seit 1966 entwickelten Europa II. Doch auch der mit einer zusätzlichen Feststoff-Stufe erweiterten Europa II bleibt der Erfolg versagt. Der einzige Start am 05. November 1971 misslingt, infolgedessen wird 1973 das Programm eingestellt. Damit erreicht die ELDO das eigentliche Ziel der EUROPA-Rakete, einen Satelliten in eine Erdumlaufbahn zu bringen, nicht.