Außenarbeiten im All - Zu sehen ist ein Astronaut im weißen Weltraumanzug mit Helm, der im Weltall Arbeiten an einem weißen Element durchführt.

Aktuelles

Erdbeobachtung

2023 wärmstes Jahr seit Wetteraufzeichnungen

Am „Earth Day” am 22. April veröffentlichten der Dienst der EU „Copernicus“ und die WMO den neuen Klima-Sachstandsbericht. Danach war das Jahr 2023 das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch gab es 2023 mehr extreme Wetterereignisse, mehr Hitzestress auf unserem Planeten.

Copernicus ist der europäische Erdbeobachtungsdienst, dessen Daten unter anderem mithilfe der Copernicus-Sentinels generiert werden. Zum Earth Day am 22. April hat Copernicus gemeinsam mit der Weltorganisation der Vereinten Nationen für Meterologie (WMO) den jährlichen europäischen Klima-Sachstandsbericht veröffentlicht. Der Bericht macht deutlich, dass das Jahr 2023 ein Jahr der Klimaextreme hier in Europa war. Details können Sie hier finden!Öffnet sich in einem neuen Fenster

Wettlauf um Talente

- Fachkräfte für die Raumfahrt

Wie alle Branchen und Themen ist auch die Raumfahrt vom Fachkräftemangel betroffen. Die Europäische Kommission will nun mit drei Initiativen die Einführung eines europäischen Hochschul-Abschlusses fördern, damit besser auf die Bedürfnisse der Hochschulen, der Studierenden und deren künftigen Arbeitgebern reagiert werden kann. Ziel ist es, sich im globalen Wettlauf um Talente helle Köpfe zu sichern.

Das Paket umfasst eine Mitteilung über ein Konzept für einen europäischen Hochschulabschluss und zwei Vorschläge für Empfehlungen des Rates zur Unterstützung des Hochschulsektors: zum einen zur Verbesserung der Qualitätssicherung und der automatischen Anerkennung von Qualifikationen in der Hochschulbildung, zum anderen zur Steigerung der Attraktivität und Nachhaltigkeit akademischer Laufbahnen.

Kommissions-Konzept für europäischen HochschulabschlussÖffnet sich in einem neuen Fenster

Liste kritischer Rohstoffe in Kreisanordnung

Vorschlag des

EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES

zur Schaffung eines Rahmens zur Gewährleistung einer sicheren und nachhaltigen Versorgung mit
kritischen Rohstoffen.

DWD-Portal zu Naturgefahren und -katastrophen

Unter dem Eindruck der schrecklichen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Juli 2021 ändert der Bund des Gesetz über den Deutschen Wetterdienst (DWD). Ziel ist es insbesondere, eine Rechtsgrundlage für den Betrieb eines Naturgefahrenportals durch den DWD zu schaffen. Dieses Portal soll dazu beitragen, den Zugang zu Vorsorge- und Warninformationen in Deutschland zu verbessern. Die Aufklärung über mögliche Naturgefahren soll optimiert werden, Informationen für Vorsorgemaßnahmen für die Bevölkerung so früh wie möglich bereit gestellt werden. Dadurch sollen die zuständigen Behörden „vor die Lage“ kommen. In Ergänzung zu bereits vorhandenen anderen Warnsystemen, z.B. dem Modularen Warnsystem MoWaS des BBK, soll auf diese Weise auch gezielt das know-how anderer Ämter, wie z.B. Hochwasserereignisse, auf dem Portal des DWD veröffentlicht werden. Auf diese Weise sollen alle Lage- und Vorsorgeinformationen sowie Frühwarnungen vor Naturgefahren und –katastrophen 24/7 online bereitgestellt werden. Den aktuellen Referentenentwurf finden Sie folgend als downloadfähiges pdf.

Sobald das neue DWD-System online ist, werden wir Sie hierüber ebenfalls informieren.

Unsere Quintessens: ohne Raumfahrt keine Vorsorge- und Warninformationen!

 

Strategie der EU-Kommission zu „fortgeschrittenen Werkstoffen“

Die Nachfrage nach leistungsfähigen neuen Werkstoffen wie z.B. Graphen wird rapide zunehmen, beispielsweise für den Bau von Satelliten, Trägerraketen, Flugzeugen oder für die Verteidigungsausrüstung. Um die EU darin zu unterstützen, im Bereich der sog. fortgeschrittenen Werkstoffe die industrielle Führungsrolle zu übernehmen, hat die EU-Kommission am 27.02.2024 eine umfassende Strategie vorgelegt. In fünf Hauptpfeilern schlägt sie konkrete Schritte vor, mit denen die Forschungs- und Innovationsprioritäten und die Investitionen in der EU aufeinander abgestimmt werden können.

Die Mitteilung der KommissionÖffnet sich in einem neuen Fenster ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar und steht nach ihrer Übersetzung auch in Deutsch zur Verfügung unter EUR-LexÖffnet sich in einem neuen Fenster.

 

 

EU-Institutionen wollen europäische Raumfahrtunternehmen stärken

(dpa) - In europäische Raumfahrtunternehmen sollen nach den Plänen mehrerer EU-Institutionen mehr Geld fließen. Dafür haben die Europäische Kommission, die Europäische Investitionsbank und die Europäische Weltraumorganisation ESA am 24. Januar 2024 auf einer Weltraumkonferenz in Brüssel eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zwischen den drei Institutionen zielt darauf ab, die Kooperation und Koordination zu fördern - auch mit Blick auf Start-ups und andere Unternehmen.

Mit Stecknadeln markierte Daten auf Kalender

Date of the Day

Raumfahrtereignisse der Woche

Vom Mars-Maulwurf bis Sputnik -
Wissenswertes aus der Raumfahrt.

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